Rechtsschutz

Erwerbsminderungsrente durchgesetzt

Mehrere Schicksalsschläge hatten dazu geführt, dass ein Mitglied unserer IGBCE nicht mehr arbeitsfähig war. Der betroffene Kollege beantragte daher die volle Erwerbsminderungsrente. Die Rentenversicherung lehnte den Antrag ab. Der Kollege wandte sich an das Rechtsschutz-Regionalbüro in Moers. Die Rechtsschutzsekretärin Alexandra Jansen legte gegen den Bescheid Widerspruch ein und führte letzten Endes auch ein Klageverfahren vor dem Sozialgericht, mit einem positiven Ausgang für unser Mitglied.

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Alexandra Jansen Rechtsschutzsekretärin Alexandra Jansen

Während des Verfahrens verschlimmerte sich der Gesundheitszustand des Kollegen zusehends. Er konnte seinen Alltag nicht mehr allein organisieren. Von der Pflegeversicherung wurde inzwischen ein Pflegegrad anerkannt, die Rentenversicherung hielt den Kläger aber trotzdem weiter für arbeitsfähig.

Das Sozialgericht beauftragte mehre Gutachter, die den körperlichen und psychischen Zustand des Kollegen bewerten sollten. Alle Gutachter schlossen sich dem Vortag der Rechtsschutzsekretärin an. Es gibt keine Arbeit mehr, die dem Kollegen noch zumutbar wäre.

Das Verfahren dauerte zwar lange, aber es hat sich gelohnt. Nach den Begutachtungen wurde der Anspruch auf Erwerbsminderungsrente dann endlich von der beklagten Rentenversicherung anerkannt und zwar nicht nur befristet, sondern bis zum Eintritt in die Altersrente.

Der Kollege war sehr glücklich darüber, dass er sich bei allen Beschwerden, die er hat, nun zumindest keine Sorgen mehr über seine finanzielle Situation machen muss.

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